Aktionen

T16L12 (Eigenbau): Unterschied zwischen den Versionen

Aus BusWiki

(→‎Einstellungen: um alte Module ergänzt (Vermutung))
K (→‎Technische Daten: Abmessungen ergänzt)
Zeile 72: Zeile 72:
 
==Technische Daten==
 
==Technische Daten==
 
*4TE DIN-Gehäuse (Hutschienengehäuse)
 
*4TE DIN-Gehäuse (Hutschienengehäuse)
 +
*Abmessungen: x mm * y mm * z mm ?
 
*Schnittstellen:
 
*Schnittstellen:
 
**12 LED-Ausgänge
 
**12 LED-Ausgänge

Version vom 13. September 2007, 21:47 Uhr

Achtung: Dies ist eine vorläufige Artikelversion !

Stand September 2007:

Hier wird eine Selbstbaulösung für einen T-Port Adapter dokumentiert.

Achtung: Dies ist kein fertiges Produkt der Firma Issendorff sondern eine Eigenentwicklung von einem engagierten LCN-Benutzer!

Bezeichnung

Bild des Adapters folgt noch

T-Port Adapter T16L12 für den Eigenbau, an den bis zu 16 Tasten und 12 LEDs angeschlossen werden können. Deswegen wird der Adapter auch mit T16L12 bezeichnet.

Beschreibung

Der Adapter T16L12 muss im Eigenbau zusammengestellt werden und kann dann am T-Port von allen LCN-Modulen betrieben werden. Mit diesem Adapter können bis zu 16 konventionelle Tasten (potentialfreie Taster) und bis zu 12 LEDs gleichzeitig betrieben werden.

Im wesentlichen besteht der Adapter aus einer Leiterplatte (Platine), die in einem Hutschienengehäuse montiert werden kann. Daher wird der Adapter vorrangig in einer Verteilung montiert und an einem SH oder HU Bus-Modul betrieben. Aber genau so lässt es sich auch an anderen Bus-Modulen betreiben, die eigentlich für die Unterputzmontage vorgesehen sind. Der Adapter muss mit einer externen 12V-Spannung versorgt werden.

Ein ähnlicher Adapter für die Unterputzmontage wird von Fa. Issendorff mit der Bezeichnung LCN-TL12R angeboten. Der Adapter setzt acht konventionelle Tasten (potentialfreie Taster) auf den T-Port (Tasteneingang) der LCN-Module um. Weitere Unterschiede zwischen den Adaptern werden unten tabellarisch aufgeführt.

Anwendungsgebiete

Der Adapter erlaubt durch die galvanische Trennung (gegenüber N) den Anschluss von 16 Tasten über eine längere Entfernung (100 Meter oder mehr denkbar, 50 Meter getestet). Werden die Tasten 9 bis 16 nicht benutzt, sind auch 8 Schalter unabhängig voneinander anschließbar. Der größere Vorteil besteht aber in der freien Verfügbarkeit von LED-Ausgängen um belibige Signalisierungen im Haus zu verteilen. Die mit einer Freilaufdiode versehenen LED-Ausgänge lassen sich auch zum treiben von kleinen Relais (100mA) nutzen.

Funktion

  • alle Aus- u. Eingänge sind von N galvanisch entkoppelt
  • die Spannungsversorgung erfolgt über eine externe 12V Einspeisung
  • bis zu 16 Tasten oder 8 Schalter können angeschlossen werden. Die Tasten/Schalter arbeiten gegen die Masse der externen Spannungsquelle
  • 12 LED-Ausgänge (ähnlich einem Open-Collektor-Ausgang) stehen zur Verfügung mit denen je nach Beschaltung bis zu 25 LED getrieben werden können, die LED Ausgänge arbeiten gegen +12V der externen Spannungsversorgung
  • da die LED-Ausgänge mit einer Freilaufdiode ausgerüstet sind können auch statt der LED ein kleines Relais angeschlossen werden (max.100mA)
  • auf der Platine befinden sich 2 Tasten-LED (je Tabelle eine, zur Überwachung und Fehlereingrenzung) *wird eine der 8 Tasten einer Tabelle betätigt leuchtet die entsprechende LED
  • zur Überwachnung der LED-Ausgänge befinden sich 12 SMD-LED auf der Platine
  • Die LED auf der Leiterplatte dienen natürlich nur zur „Signalwiederholung“ die eigentlichen LED muss der Nutzer natürlich extern verbauen. Zum Schutz der Treibertransistoren (Verstärker) wurden Widerstände eingebaut.
  • die Helligkeit der LED kann zwischen hell un dunkel umgeschaltet werden, das erfolgt über die Helligkeitssteuerung der PRO
  • Die beiden Helligkeitsstufen sind für alle LED gleichzeitig über 2 Einstellregler am unteren Bereich der Leiterplatte einstellbar.
  • auf der Leiterplatte befindet sich noch eine 16polige MicroMaTch-Buchse um die LED von der Leiterplatte auf die "Frontplatte" des DIN-Gehäuses führen zu können, was eine bessere Lesbarkeit der Lämpchenausgänge ermöglicht.

Besonderheiten

Galvanische Trennung

Für das LCN Tastenkabel T8 gilt: "Die Sensorklemmen liegen auf N-Potential, sind also vom Netz galvanisch nicht entkoppelt".

Im Gegensatz dazu sind beim T16L12 alle Aus- u. Eingänge galvanisch entkoppelt!

Auf der Leiterplatte befinden sich Optokoppler für die galvanische Trennung zwischen der 230V Netzspannung (N Potential) und der 12V Gleichspannung.

Wegen der Optokoppler gibt es keine Probleme mit Verlängerung der Taster und LED-Anschlüsse (ca. 100 Meter sind denkbar; aber dies wurde bisher nicht getestet).

Schalteranschluss

Für den Anschluss von Schaltern an die Tasteneingänge können nur die ersten 8 Eingänge genutzt werden. Jeder angeschlossene Schalter reduziert die Vefügbarkeit von Tasten auf der C-Tabelle. Grundsätzlich kann man sagen: werden alle der ersten 8 Eingänge mit Schaltern betrieben kann kein weiterer Taster an die C-Tabelle also die Tasten 9-16 angeschlossen werden. Werden nur 1 oder 2 Schalter an die ersten 8 Eingände angeschlossen können zum Teil auch noch die Eingänge 9-16 mit Tasten beschaltet werden. Die Abhängigkeiten können der LCN-Doku entnommen werden. Wenn man nur die A-Tabelle nutzt, brauchen natürlich auch nur die entsprechenden Bauteile bestückt werden (auf welche Bauteile in diesem Fall verzichtet werden kann ist der Bauanleitung zu entnehmen).

Voraussetzungen

Zum Betrieb des T16L12 Adapters gelten folgende Vorraussetzungen:

  • eine externe 12 V Gleichstromversorgung
  • ein freier T-Port an einem LCN-Bus-Modul
  •  ??? ein LCN-Bus-Modul ab Serien-Nr. 10...(ab Juni/2006)
    •  ??? bei älteren Modulen (LCN-UPP, LCN-SH+, LCN-HU) ab Baujahr Ende 2000 ist ein Betrieb mit nur 8 LEDs möglich
  •  ??? die Software LCN-PRO ab Vers. 3.1

Anschluss

  • Tasten und LED über einen oben befindlichen 34pol. Wannenstecker nach außen
  • externe 12 V Versorgung über Klemmen (unten am Gehäuse)
  • T-Port Buchse, MicroMaTch-Buchse 8polig (unten am Gehäuse)
  • zum LED auf die "Frontpatte" führen MicroMaTch-Buchse 16polig (mitte der Leiterplatte)

Einstellungen

In der LCN-Pro ist unter Moduleigenschaften, T-Port KT8 auszuwählen.

  • Bei alten Modulen (ab SerNr.: 0A09... bis einschließlich 0F...) können nur die ersten acht Lämpchen angesteuert werden und dort ist die Einstellung "EIB-Siemens" vorzunehmen.

Technische Daten

  • 4TE DIN-Gehäuse (Hutschienengehäuse)
  • Abmessungen: x mm * y mm * z mm ?
  • Schnittstellen:
    • 12 LED-Ausgänge
    • 16 Tasten-Eingänge
    • 1 T-Port-Schnittstelle
    • 1 12V-Betriebsspannungs-Eingang

Unterschied zwischen T16L12 und TL12R

...

Bezug

Interessenten melden sich bitte im BusProfi-Forum. Die Kosten für diesen Adapter werden auf Selbstkostenbasis ermittelt. Der Preis hängt auch von der Stückzahl der Serie ab.

Historie

Die erste Version war ein T8L8 noch auf einer Lochrasterplatte aufgebaut. Es folgte eine Weiterentwicklung zum T16L8 welcher als Prototyp auf einer mit Eagle entwickelten Leiterplatte in SMD gefertigt wurde. Mit den Anforderungen der Bus-Profi-user wurde die aktuelle Version des T16L12 entwickelt.

Bekannte Probleme

Was geht nicht, bzw. wann ist mit Problemen zu rechnen

Tipps und Tricks

Was man wissen sollte ..



Achtung: Die Schaltung hat keine VDE-Zulassung und es besteht keine Garantie auf die Funktion noch auf irgendwelche Folgeschäden.


Viel Spaß beim Nachbau !