Musterlösung Weiterleitung Messwert: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Wert von R1Var in Modul Y muss immer 0 sein. Dies sollte unbedingt bei der Programmierung im Statusfenster des Moduls überprüft werden. Steht dort ein anderer Wert drin, kann dieser mittels Modulreset auf 0 gesetzt werden. | Der Wert von R1Var in Modul Y muss immer 0 sein. Dies sollte unbedingt bei der Programmierung im Statusfenster des Moduls überprüft werden. Steht dort ein anderer Wert drin, kann dieser mittels Modulreset auf 0 gesetzt werden. | ||
| − | An den I-Port von Modul Y können problemlos Binärsensoren wie BMI und B3I angeschlossen werden. Wie üblich darf es dabei keine Überschneidungen mit genutzten Schwellwerttasten geben. Bei Bedarf kann ein BMI relativ leicht auf eine andere Taste gelegt werden (siehe dazu BMI-Waschzettel). | + | An den I-Port von Modul Y können problemlos Binärsensoren wie [[BMI]] und [[B3I]] angeschlossen werden. Wie üblich darf es dabei keine Überschneidungen mit genutzten Schwellwerttasten geben. Bei Bedarf kann ein BMI relativ leicht auf eine andere Taste gelegt werden (siehe dazu BMI-Waschzettel). |
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Version vom 13. August 2008, 13:34 Uhr
Inhaltsverzeichnis
Weiterleitung eines Messwertes in ein anderes Modul
Anforderung
Der Inhalt der TVar (R1var, R2var) soll vom Quellmodul X in das Zielmodul Y übertragen werden.
Dies kann z.B. dazu verwendet werden, wenn für einen TVar-Messwert Schwellwerte genutzt werden sollen, die B-Tasten aber bereits anderweitig genutzt werden.
Geeignet ist das z.B. für den Selbstbau-Lichtsensor (angeschlossen an den I-Port-Impulszähler), wenn eine lange Messdauer und niedrige Ausgangsfrequenzen gewählt werden, da damit die unten genannten Voraussetzungen erfüllt sind.
Lösung
Der gewünschte Wert wird mittels Reglerarithmetik vom Zielmodul Y regelmäßig abgerufen und verarbeitet.
In der folgenden Beschreibung wird der Übersichtlichkeit halber davon ausgegangen, dass die TVar aus dem Quellmodul verwendet werden soll. Das Verfahren funktioniert natürlich auch für R1var oder R2var aus dem Quellmodul.
Voraussetzungen
- Die TVar in Modul X ändert sich nur sehr langsam, da die Wertübertragung nur ca. alle 15 Sekunden erfolgt (die in der PRO-Hilfe genannten 8 Sekunden konnten nicht nachvollzogen werden).
- Die TVar in Modul X muss zu jedem Zeitpunkt unter 4096 bleiben, sonst kommt es zu einem Überlauf bei der Messwertübertragung ins Modul Y (es wird immer modulo 4096 übertragen).
- In Modul Y stehen R1Var und R2Var und die beiden Regler zur freien Verfügung
- Wert in R1Var von Modul Y ist immer "0" (also darf z.B. kein TS angeschlossen sein). Siehe ggf. auch Hinweise unten.
Implementierung
Verwendete Komponenten
Zwei Bus-Module UPP, UPS, SH, SHS, Regler, Schwellwerte
Parametrierung
Modul Y, Regler 1: Regler ist deaktiviert.
Modul Y, Regler 2: Quelle Istwert: R1Var Rechenoperation aktiveren, für die Addition TVar aus Modul X auswählen. Als Ziel kann ein freies virtuelles Relais verwendet werden, oder es wird einfach eine Gruppe angesprochen, der keinerlei Module angehören.
Modul Y, Schwellwerte: Reglervariable von R2Var nach TVar kopieren.
Die Schwellwerte in Modul Y und die dadurch ausgelösten B-Tasten können nun wie gewünscht gesetzt werden.
Hinweise
Der Wert von R1Var in Modul Y muss immer 0 sein. Dies sollte unbedingt bei der Programmierung im Statusfenster des Moduls überprüft werden. Steht dort ein anderer Wert drin, kann dieser mittels Modulreset auf 0 gesetzt werden.
An den I-Port von Modul Y können problemlos Binärsensoren wie BMI und B3I angeschlossen werden. Wie üblich darf es dabei keine Überschneidungen mit genutzten Schwellwerttasten geben. Bei Bedarf kann ein BMI relativ leicht auf eine andere Taste gelegt werden (siehe dazu BMI-Waschzettel).
