Aktionen

Platzbedarf

Aus BusWiki

Version vom 11. Februar 2007, 22:32 Uhr von Uwe (Diskussion | Beiträge) (kleine Erweiterung)

Platzbedarf in der Haupt- Unterverteilung:

Eine Gebäudesteuerung benötigt einiges an Platz in der Haupt- und Unterverteilung und in den Unterputzdosen! Hier einige Beispiele, mit welchem Platzbedarf man (auch mit Blick auf spätere Erweiterungen) rechnen sollte:

Sicherungen

Für jeden LCN-Stromkreis benötigt die Sicherung einen zusätzlichen Hilfskontakt für die Datenader. Platzbedarf 0,5 TE (Teilungseinheit), d.h 50% zusätzlich. Leider lassen sich auch nicht mehr die 3 phasigen Einspeisungschienen verwenden.

Beispiel Rollladensteuerung in der HV / UV

ein Standard-Verteiler hat 12 TE in einer Reihe

minimal

für 4 Rollläden benötigt man 1 x SH (HU)+ 1 x R8H = 11.5 TE

ggf. zusätzlich zur Betätigung noch 1-2 TU4H (je 2 TE) = 15,5 TE

gut

will man es komfortabler und die Rollläden genau positionieren, dann sollte man noch BS4 (4 TE) einplanen. Damit lassen sich 2 Rollläden präzise ansteuern. = 15,5 TE (+ 2 TU4H = 19,5 TE)

optimal

Da ein SH aber nur Rechenkapazität für zwei Rollläden hat, benötigt man bei einer optimalen Anstuerung noch einmal die gleiche Hardware: 2 x SH (HU)+ 2 x R8H (R4M2H)) 2 x BS4 = 31 TE! (+ 4 TU4H = 39 TE ... das sind mehr als 3 Reihen !)

Natürlich kann man die nicht benötigten Relais/Tasten noch anderweitig benutzen.

Für evtl. Sensorik am I-Port kommt noch mal ein IVH (1 TE) dazu.

Zusammenfassung

Für ein optimal genutzes Modul (incl. Zubehör) sollte in der UV ein Platz von mind. 24 TE (= 2 Reihen) vorhanden sein.


UPP

Häufig benötigt man am UPP mehr als nur das eigentliche Bus-Modul. Wenn eben möglich sollte man eine zweite (mind. tiefe) Dose oder am besten eine Elektronikdose einplanen.

Allgemein

Auch in einer tiefen UP-Dose geht es sehr eng zu. Ein UPP hat 6 Kontakte, für jeden Kontakt benötigt man eine Klemme. Hier bedarf es einiger Geduld/Fingerfertigkeit, alles in die Dose hineinzuzwingen.

Auch das "kleine" Zubehör (T8, TEU, B3I, RR, IV, TS, BMI usw.) benötigt Platz für sich und seine Anschlußdrähte und Klemmen.

Wird zusätzlich ein spezieller EIB-Taster verwendet, ist der Einsatz eines Zusatznetzteils (NU16) notwendig.

Dimmen

Man benötigt zur Erfüllung der CE-Norm beim dimmen der Ausgänge unbedingt die Entstördrossel FI1!

Rollladen

Motoren mit mechanischen Endkontakten können nicht direkt an die Ausgänge des UPP angeschlossen werden. Um die Module nicht zu beschädigen muss man noch ein R2U dazwischenschalten (dann kein FI1).

Zusammenfassung

In einer UP-Dose sind 3 "Pillen" (+ Zubehör/Klemmen) keine Seltenheit. Das passt nur in eine Elektronik-Dose.